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Volkswirtschaftslehre

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Die Lehrkräfte der Wirtschaftsfächer

Im Fach Volkswirtschaftslehre, das in den neuen Lehrplänen erstmals in allen drei Jahrgangsstufen der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung unterrichtet wird, werden in der 11. Klasse zunächst die Grundlagen ökonomischen Denken und Handelns vermittelt.
Den Schwerpunkt bildet das umfangreiche Thema „Preisbildung bei vollkommenem und unvollkommenem Wettbewerb“. Dabei analysieren und beurteilen Schülerinnen und Schüler die Preisbildung in Märkten mit unterschiedlicher Anzahl an Marktteilnehmern, um die daraus resultierende Marktmacht nachzuvollziehen. Weiterhin beurteilen sie staatliche Eingriffe in die Preisbildung aus Konsumenten- und Produzentensicht und diskutieren diese im Hinblick auf wirtschaftliche Effizienz und soziale Gerechtigkeit. Abschließend begründen sie anhand eines einfachen Beispiels die Notwendigkeit einer Wettbewerbspolitik für das Funktionieren der Märkte und als Schutz der Marktteilnehmer im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft.
Eine Kurzarbeit pro Halbjahr in Verbindung mit einer mündlichen Note werden in Jahrgangsstufe 11 als Leistungsnachweise gefordert.
In der 12. und 13. Jahrgangsstufe der FOS und BOS wird noch nach den bisherigen Lehrplänen unterrichtet.
Volkswirtschaftslehre an der FOS/BOS vermittelt wirtschaftswissenschaftliche bzw. wirtschaftspolitische Zusammenhänge. Der Lehrplan behandelt u.a. Themenbereiche wie das Bruttoinlandsprodukt und Wirtschaftsschwankungen, Geld und Währung, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Markt- und Preistheorie und Wirtschaftspolitik. Je nach Aktualität erlaubt der Lehrplan eine unterschiedliche Schwerpunktsetzung.
Im Fach Volkswirtschaftslehre der 12. und 13. Jahrgangsstufe werden pro Schuljahr 2 Schulaufgaben und mindestens 3 Stegreifaufgaben abgehalten. Zusätzlich werden mündliche Leistungsnachweise in Form von klassischen Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträgen oder Kurzreferaten erhoben.