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Italienisch als 2. Fremdsprache an der Hans-Leipelt-Schule

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Das Wahlpflichtfach Italienisch gibt es an der Hans-Leipelt-Schule seit 2004 und es richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der FOS und BOS, die die allgemeine Hochschulreife erlangen wollen und natürlich Interesse an der italienischen Sprache haben.
Es sollen Sprachkenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die dem Niveau eines mittleren Schulabschlusses im Fach Italienisch entsprechen (Niveau B1).
Der Unterrichtsumfang beträgt 4 Stunden pro Woche. Der Unterricht findet in der Regel nachmittags statt.
Pro Schuljahr werden 3 Schulaufgaben und 3 Stegreifaufgaben gehalten sowie sonstige mündliche Leistungen benotet.
Die Schüler der FOS oder BOS müssen am Ende der 13. Klasse keine „Abiprüfung“ im Fach Italienisch ablegen, zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife genügt eine Jahresfortgangsnote von mindestens „ausreichend“. Im Jahreszeugnis der zwölften Klasse wird die Italienischnote aufgeführt, sie zählt jedoch nicht zum Schnitt des Fachabiturzeugnisses.

Wer sind wir?
Derzeit unterrichten Florian Arloth und Kathrin Marotta das Unterrichtsfach. Wir haben beide Italienisch für das Lehramt an Gymnasien studiert und während unseres Studiums längere Zeit in Italien verbracht.

Wie findet der Unterricht statt?
Kompetenz- und anwendungsorientiert, das heißt, anhand von alltäglichen Sprachsituationen können sich die Schüler auf Italienisch verständigen.

Wie arbeiten wir?
Mit Hörverstehensübungen, mit Strategien zur Texterschließung, mit selbstangefertigten Dialogen, Postern und Präsentationen, mit Mindmaps und und und …

Warum soll ich überhaupt Italienisch lernen?
Italienisch ist keine Weltsprache (vgl. Englisch, Französisch, Spanisch). Italienisch ist die Muttersprache von lediglich rund 55 Millionen Sprechern in Italien, der Schweiz, Korsika, Istrien und Monaco. In manchen Gebieten Afrikas (Somalia, Libyen) und Südamerikas (v. a. Argentinien) wird Italienisch gesprochen. Somit zählt Italienisch - global gesehen - zu den tertiären (= drittrangigen) Sprachen.
Dennoch gibt es etliche Gründe, die auch Fach- und Berufsoberschüler dazu bewegen könnten, Italienisch zu lernen. Italien liegt von Bayern nur einen „Katzensprung“ entfernt. Zum Vergleich: Die Distanz München - Hamburg beträgt ca. 800 Kilometer, Venedig ist von München nur knapp 500 Kilometer entfernt. Wegen der Nähe zu Italien bietet sich für die Schülerinnen und Schüler die hervorragende Anwendungsmöglichkeit, ihre italienischen Sprachenkenntnisse in die „Praxis“ umzusetzen. Bayern und (Nord)italien sind außerdem bedeutende Handelspartner. Der Europarat und die EU fordern zudem die Europäische Mehrsprachigkeit, d. h. jeder EU-Bürger sollte in Zukunft neben seiner Muttersprache mindestens zwei europäische Sprachen beherrschen. Italienisch bietet sich als zweite Fremdsprache an, da im Italienischunterricht nicht nur Fremdsprachenkompetenz gefördert wird, sondern auch die Begegnung mit einer für die Schüler bisher unbekannten (hier: romanischen) Kultur im Mittelpunkt steht. Dadurch wird der unabdingbare europäische Integrationsprozess gefördert. Alle romanischen Sprachen (Spanisch, Französisch, Italienisch, Rumänisch, Rätoromanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Provenzalisch, Sardisch) fußen auf dem Lateinischen. Mit Italienischkenntnissen lässt sich daher eine weitere romanische Sprache (v. a. Spanisch!) ohne besondere Schwierigkeiten erlernen.

Wie präsentieren wir uns nach außen?
Zwei Beispiele anlässlich des „Tags der Offenen Tür“ an der Hans-Leipelt-Schule 2017:
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Die Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe haben ein Quiz zur Landeskunde erstellt.
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Mündliche Kommunikation ist wichtig. Daher erstellten die Schülerinnen und Schüler Kurzpräsentationen zu einer italienischen Region ihrer Wahl.

Sie haben noch Fragen?
Dann wenden Sie sich gerne an uns!
Florian Arloth und Kathrin Marotta, Italienischlehrkräfte an der HLS