„Wir fahren nach Berlin!“ – Ein Bericht aus dem Geschichteseminar

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11. Juli 2017
Nachdem man sich am 11. Juli 17 um 08:45 Uhr noch am Donauwörther Bahnhof getroffen hat, ist man ein paar durch Gespräche und Spielereien schnell vergangene Stunden später schon angekommen. In der Großstadt. Der Hauptstadt. Berlin! Noch mit der Frage „Sind wir wirklich in Berlin?“ im Kopf geht es schon in Richtung Info-Schalter, kurz die „Berlin WelcomeCard“ besorgt und von dort aus gleich weiter zur Tram. Next Stop: „The Circus Hostel“. Unsere Unterkunft liegt in Mitte, genauer gesagt am Rosenthaler Platz, wovon man mindestens genauso beeindruckt sein kann, wie von der Tatsache, dass man in der großen Stadt Berlin ist, während man doch am Morgen noch in Donauwörth gewesen ist. Ein kurzes Betrachten der Zimmer und nach gerade mal einer halben Stunde Erholung heißt es schon: „Ab geht’s! Die City erkunden!“
Erste Station Brandenburger Tor, wohl eine der Sehenswürdigkeiten schlecht hin. Das muss man einfach gesehen haben, wenn man schon mal in Berlin ist. Ein paar Fotos aus allen möglichen Perspektiven geschossen und schon geht es zu Fuß (wenn man zuvor schon sechs Stunden im Zug gesessen hat) weiter Richtung Holocaust-Mahnmal, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Was einem dabei durch den Kopf schießt, kann man eigentlich gar nicht so genau in Worte fassen. Das muss man aber auch gar nicht, denn wie ich finde, sollte sich jeder am besten selbst eigene Gedanken dazu machen.
Weiter geht’s. Google Maps auf „Fußgänger“ eingestellt pilgern wir zu einem empfohlenen Restaurant, nämlich zu „Udon Kobo Ishin“ — Japanische Küche am Litfaßplatz. Etwas ganz Neues. Sogar so neu, dass erst einmal die Speisekarte verstanden werden muss. Schmecken tut es, den meisten jedenfalls. Auf jeden Fall ist es eine Erfahrung wert! Wegen dem Wunsch, etwas von der Stadt sehen zu können, geht es dann weiter Richtung Alexanderplatz. Exakt: Es soll hochgehen. Hoch hinaus, und das eben am ehesten mit Blick auf gesamt Berlin. Und was ist da die beste Lösung? Gar keine Frage, natürlich der Fernsehturm! Klug wie wir sind, haben wir im Vorfeld Early Birds Tickets gebucht, also wird die Wartezeit (in dem Moment, als wir ankommen, beträgt sie mindestens 1 Stunde und 10 Minuten) geschickt umgangen. Es ist kein Anstehen an der Ticketschlange mehr nötig, stattdessen wird eben mal schnell ein Gruppenbild geschossen und einen kleinen Moment später stehen wir schon im Aufzug nach oben: In nur 40 Sekunden auf eine Höhe von 203 Meter. Da ist man erst einmal beeindruckt. Ein 360° Blick über Berlin. Atemberaubend! Und dann noch zur Zeit des Sonnenuntergangs – schöner geht es eigentlich nicht! Mehrmals wandern wir außen herum, und dabei werden wieder Fotos aus allen möglichen Sichtweisen geschossen, mit allen möglichen Motiven: Mal mit Gesichtern vor der Linse, mal nur die Hauptstadt oder eine der erkennbaren Sehenswürdigkeiten von oben. Nach etwa einer Stunde geht es dann wieder hinunter.
Noch vom Vorherigen tief beeindruckt wird die Entscheidung getroffen, zurück zum Hostel zu fahren – aber nicht etwa, um zu schlafen, nein! Sondern um „The Circus Microbrewery“ zu testen, die eigene Mikrobrauerei im untersten Geschoss des Circus Hostels. Sehr, sehr cool, das muss man schon zugeben. Das hauseigene Bier wird natürlich als erstes gekostet — Test eindeutig bestanden, schmeckt gut! Anschließend rockt man mit eben neu kennengelernten Iren zu Robbie Williams und Co. den Dancefloor. Irgendwann packt einen aber doch die Müdigkeit und man begibt sich auf die Zimmer, um zu schlafen.
Tag 1 ist vorbei: Man hat schon einiges gesehen und geht mit eindeutiger Vorfreude auf die nächsten Tage ins Bett.

12. Juli 2017
Es ist Mittwoch, kurz vor 8 Uhr. Und nein, man liegt nicht im eigenen Bett, sondern im Bett des Hostels, in Berlin. Ja, wer es immer noch realisiert hat, wacht eben trotzdem mit Blick auf Berlin auf. Ein schöner Anblick. Schnell geht es dann gesammelt hinunter, Frühstück ist angesagt. Und wo? Natürlich im „The Circus Café“, wo denn sonst? Klein, süß und schnuckelig. Laut uns Mädels „wie so ein Blogger Café“. Denn es stimmt: Super schön eingerichtet, modern, aber mit eigenen, persönlichen Stil. Berlin eben! Zurück zum Frühstück: Für jeden Typ ist etwas dabei. Links eine große Auswahl an Müsli, wahlweise zum selbst zusammenstellen oder eben fertig. Mit Joghurt oder Milch, wie man es persönlich eben möchte. Man läuft beim Frühstücksbuffet jedoch sofort auf eine Menge von frisch aufgeschnittenen Melonen, Tomate-Mozzarella, Weintrauben, Gurke, Paprika oder Karotten zu – für diejenigen, die gerne mit Obst und/ oder Gemüse in den Tag starten. Auch gekochte Eier sind da. Brot sowie Käse und Wurst gibt es vielerlei, von normalen Semmeln und Mini-Brezeln über Toast bis hin zu Vollkornbrot. All das kostet gerade einmal 5 Euro – also wirklich ein Frühstück, das sich lohnt.
Gut gestärkt geht es, wie schon am Tag zuvor, wieder in Richtung Alex. Diesmal ist die Stadtrundfahrt an der Reihe, wobei sehr die Daumen gedrückt werden, dass das Wetter ja hält. Vom Alex am Rathaus und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei bis zum Ku'damm machen wir es uns alle bei geöffnetem Dach auf dem oberen Teil des Doppeldeckers gemütlich. Das Wetter meint es eigentlich auch überwiegend gut mit uns, am Kurfürstendamm fängt es jedoch zu regnen an. Aus Zucker sind wir natürlich nicht, deswegen geht es vorerst mit offenen Dach weiter. Als der Regen jedoch stärker wird, wird dieses geschlossen, aber glücklicherweise erst kurz vor dem Alexanderplatz, bei welchem wir sowieso vorhatten, wieder auszusteigen, denn es ist ein Hip-and-Hop-Bus, was bedeutet, dass man an bestimmten Haltestellen der Sehenswürdigkeiten zu- oder aussteigen kann, je nach Lust und Laune. Zurück am Alex angekommen geht es zum Zwischen-Snack: „Dunkin’ Donuts“. 12er Box. Von Zimt-Zucker- über Schokolade- bis hin zum „Fernsehturm“- oder „Geteilte Stadt“-Donut, jeder darf sich seinen Favoriten aussuchen. Nebenbei wird dann eben der Plan für die nächsten Stunden besprochen.
Durch den Regen und einen eindeutigen Münzwurf wird das eigentliche Vorhaben kurzerhand auf den nächsten Tag verschoben, und stattdessen steht ein freier Nachmittag zur Verfügung. Für uns Mädels ist natürlich ganz klar, was wir machen, nämlich Shopping! Dazu gehen es erst mal ins KaDeWe, einem der bedeutendsten Department-Stores weltweit. Das ist nichts für jeden Geldbeutel, aber schauen kostet gewöhnlich nichts. Anschließend wird der Koffer noch fleißig am Ku'damm und Alexanderplatz gefüllt. Die Jungs hingegen entscheiden sich, zuerst die Universität anzusehen — laut ihrer Aussage auch sehr interessant. Danach folgen sie uns ebenfalls in das KaDeWe und den ein oder anderen weiteren Laden und danach in das Berliner „Sea Life“, wo Rochen und Haie beobachtet werden.
Wieder an der Weltzeituhr am Alex vereint, geht es dann erst einmal zurück ins Hostel, um die Einkäufe abzulegen. Um noch gestärkt zu sein, begeben wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem Restaurant in der Umgebung des Circus Hostels. Ein Mexikaner wird uns empfohlen, bietet dann jedoch nicht genügend Platz für unsere Truppe. Letztendlich wird es eben ein russisches Restaurant im Weinbergsweg. Wie auch gestern schon wird es multikulturell. Für die einen gibt es einen Burger auf russische Art, für die anderen russische Spezialitäten. Es schmeckt auf jeden Fall allen! Auch an diesem Abend geht es zum Ausklang in die eigene Brauerei, wobei viel miteinander geredet und gelacht wird.
Fazit des Tages: Schöne Stadt, schöne Sehenswürdigkeiten, und gleichzeitig sehr schön zum Shoppen! :-)

13. Juli 2017
Natürlich teilen sich die Mädels bzw. Jungs jeweils ein Zimmer, und die Lehrer haben ihre eigenen Bereiche. Und dann gibt es eben wieder das Frühstück, bei dem man am Morgen erneut aufeinandertrifft, diesmal aber früher bzw. kürzer, da der Besuch des Bundestages ansteht. Mit vollem Bauch geht es wieder einmal Richtung Alexanderplatz, eben die gefühlte Hauptzentrale der gesamten öffentlichen Verkehrsmittel. Wir steigen in die Tram Richtung „Brandenburger Tor“, erster und einziger Halt: Bundestag.
Nach dem Ausstieg müssen wir uns erst einmal orientieren, wo man denn genau hinmuss. Doch das ist schnell herausgefunden, und nach dem Erläutern, wer wir sind („Wir sind die Gruppe mit acht Personen von der FOS/ BOS Donauwörth, wir sind angemeldet!“) geht es schon durch den Sicherheitscheck: Taschen geleert, Rucksack/ Handtasche ins Körbchen gelegt und durch die Sicherheitsschleuse. Kein Piepen, also alles in Ordnung. Natürlich werden wir mit weiteren Besuchern zu einer größeren Gruppe zusammengelegt, bei welcher jeder Einzelne einen Besucherausweis bekommt. Durchschnittlich besuchen etwa 6.000 Gäste den Bundestag, selbstverständlich, denn dieser hat täglich von 8 bis 24 Uhr geöffnet. Kurz fotografieren wir den Schriftzug „Dem deutschen Volke“ und los geht es nach drinnen. Jacken und Taschen abgeben, einen kleinen Moment warten und schon werden wir nach innen gebeten, ins Parlament. Eine nette Dame steht uns dann Rede und Antwort und erzählt auch einiges über den Bundestag: Wie es sich über die Jahre entwickelt hat, wer in welcher Etage sitzt, etc. Echt interessant, das ein oder andere wussten auch wir Abiturienten noch nicht. Schlauer kann man ja schließlich immer werden, oder?
Nun gut, danach geht es mit Sack und Pack zum Aufzug und nach oben auf die Reichstagskuppel. Ein ganz schöner Blick auf Berlin, wirklich. Und natürlich wird das Angebot des Audio-Guides angenommen, der einem Details zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten berichtet, während man die Kuppel hoch- und später runter läuft. Es ist kein Muss, aber wenn es den Guide schon kostenlos gibt, kann man das schon einmal machen. Dann laufen wir nach unten, wo von den Fremdsprachlern noch ein paar Prospekte auch in Italienisch und Französisch eingepackt werden.
Nach einem Spaziergang geht es zum Mittagessen und zwar in die „Mensa“ des Bundestages – natürlich! Das ist zwar ein anderes Gebäude, wodurch man nochmal durch den Sicherheitscheck muss, aber auch ganz cool. Geführt geht es zur Kantine, wo es uns tatsächlich schmeckt!
Anschließend reisen wir teilweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und teilweise zu Fuß weiter zum Checkpoint Charlie. Dort geht es nicht nur den berühmten Grenzübergang betrachten, sondern anschließend auch ins Museum. Sehr informativ, aber leider auch ganz schön viel auf einmal.
Ein paar Stunden später fahren wir in die Bernauer Straße, um dort zur „Gedenkstätte Berliner Mauer“ zu gehen. Die Mauer ist doch etwas höher als gedacht. Irgendwie wird man dadurch nachdenklich gestimmt, also ich zumindest. Und weil man natürlich nie genug von Berlin haben kann, fahren wir anschließend noch mit der süßen „La Belle“ über die Spree: Eine Rundfahrt, ganz klassisch mit „Berliner Weiße“, wahlweise mit Himbeer- oder Waldmeistergeschmack. Frisch wird es dann schon irgendwann auf dem Wasser, aber wozu gibt’s denn Decken? Die werden dann paarweise geteilt.
Der krönende Abschluss kommt dann aber noch zurück am Bundestag. Dort wird ein Film an das Gebäude projiziert, mit sehr schönen Lichtern und tollen Toneffekten. Schön anzusehen!
Während der kleinere Teil zurück ins Hostel geht, um sich auszuruhen, ist für den Rest der Tag dann aber noch nicht gelaufen. Wenn man schon einmal in Berlin ist, muss man schließlich auch ein bisschen feiern gehen …
Tag 3 ist geschafft – wir waren viel unterwegs, haben aber viel gesehen und viel an Informationen dazu gewonnen!

14. Juli 2017
Und es ist schon wieder Freitag – der vierte und somit leider auch letzte Tag in der großen Hauptstadt. Wie schon die Tage zuvor soll kräftig gefrühstückt werden, vor allem aufgrund der Gewissheit, dass man ab dem Nachmittag bis spät abends unterwegs sein wird (gut, zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass wir so lange unterwegs sein werden, aber dazu später…). Manche sind müder als die anderen. Das Freitagsfrühstück ist eindeutig das, an welchem wir am wenigsten miteinander sprechen. Ein Wunder ist das jedoch nicht, schließlich waren wir am Vorabend noch kräftig unterwegs, eine Uhrzeit verraten wir aber natürlich nicht. Nach dem morgendlichen Essen wird das Gepäck, also Koffer und Rucksäcke, in den verfügbaren Lagerraum geschleppt. Anschließend geht es wieder in die Tram über den Alexanderplatz in Richtung Bellevue. Von dort laufen wir anschließend durch einen Park zum Bundespräsidialamt: Einen Moment ausgeruht, schon werden Ausweise kontrolliert (ja, man musste nämlich zuvor alle möglichen Daten zusenden, damit man dort reinkann) und wieder geht es durch einen kleinen Sicherheitscheck. Nachdem alles gut überstanden ist, dürfen wir noch ein paar Minuten auf die andere Gruppe warten, mit welcher wir zusammengewürfelt werden. Halb so wild, es sind nämlich frisch angehende Lehrer, also echt witzig. Und was haben wir für ein Glück? Man meint es nämlich echt gut mit uns. Wir dürfen das Schloss Bellevue nicht nur von außen betrachten, nein, wir dürfen sogar hinein! Der Bundespräsident ist nämlich auf Außenbesuch in Kasachstan und anschließend in Österreich. Erstaunlich. Sehr, sehr schöne Räume im Schloss, muss man ehrlicherweise sagen. Stilvoll eingerichtet, und auch sehr schön, dass manche Einrichtungsgegenstände von anderen Bundespräsidenten beibehalten wurden. Von einer sehr netten Dame werden wir durch das Schloss geführt, sie weiß wirklich zu jedem Zimmer etwas. Gespannt hören wir ihr zu, auch um unser Wissen zu erweitern. Ganz besonders toll ist es natürlich, dass wir in das Amtszimmer des Bundespräsidenten dürfen. Das darf auch nicht jeder, aber wie gesagt, wir haben richtiges Glück. Staunend, wie riesig der Park um das Schloss Bellevue eigentlich ist, gehen wir anschließend durch diesen zum Bundespräsidialamt. Dort gibt es freundlicherweise erst einmal eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Auch dort wird uns im Erdgeschoss einiges berichtet, in die Büros dürfen wir aber selbstverständlich nicht, schließlich wird dort fleißig gearbeitet.
Das Programm ist aber noch nicht zu Ende, auch wenn die Führung vorbei ist. Für die verbleibenden 2,5 Stunden haben wir natürlich schon im Vorfeld fest geplant, was noch zu tun ist. Es fehlt nämlich eine einzige Sache auf unserer Liste, die noch unbedingt erledigt werden muss. Und das ist “Wonder Waffel”. Deswegen geht es zur “Mall of Berlin”, um eine der berühmten Waffeln zu probieren. Jede Waffel wird individuell gefüllt, ich wähle beispielsweise Schokoladensauce, Erdbeeren, Kinder Bueno, Schokostreußel und eine Kugel Vanille Eis aus. Nachdem zudem der eigene Name so schön mit Schokoladensauce auf dem Teller geschrieben steht, wird erst einmal ein Foto davon geschossen, bevor das Essen beginnen kann. Kalorienbombe pur! Aber es schmeckt einfach unglaublich gut, da nimmt man die Kalorien eben in Kauf. Außerdem sättigt es, dadurch kann man sich eindeutig das Mittagessen sparen. Anschließend wird uns freundlicherweise noch etwa eine Stunde Zeit gegeben, in der man sich in der “Mall of Berlin” umschauen darf. Fündig werden dann doch noch die einen oder anderen.
Zurück fahren wir dann zum Rosenthaler Platz und damit zum Hostel: Sachen eingepackt und los geht es zum Berliner Hauptbahnhof. Riesig ist er, aber unser Gleis finden wir dann doch relativ schnell, sogar so schnell, dass sich jeder noch einen Snack für die Fahrt bei einem der vielen Möglichkeiten an Bäckereien und sonstigen Essensläden aussuchen und mitnehmen kann.
Und ja, dann ist da der Anfang vom Ende. Am Morgen haben noch so viel Glück gehabt, und am Nachmittag werden wir vom Pech verfolgt: Ab in den ICE, gemütlich auf die Plätze, der Zug fährt wie geplant ab – aber er fährt dann in Leipzig einfach nicht weiter, obwohl er das doch sollte. Nun gut, alternativ können wir über Fulda fahren, das machen wir auch, dort erwischen wir aber leider durch Hektik den falschen Zug, was bedeutet, dass wir ungeplant in Frankfurt am Main landen. Naja, dann soll es eben über Ingolstadt nach Donauwörth gehen. Schön und gut, das funktioniert aber leider aufgrund einer Verspätung nicht mehr, die man auch wegen einer Störung am ICE nicht mehr einholen kann. Der ganze Plan, und auch die darauffolgenden Pläne sind dahin. Glücklicherweise erklären sich dann zwei Eltern dazu bereit, gleichzeitig nach Nürnberg zu fahren und uns dort abzuholen. Erschöpft, aber glücklich, endlich angekommen zu sein, werden wir dann alle von unseren Eltern am Donauwörther Bahnhof erwartet.
Im Großen und Ganzen überwiegt aber eine wunderbare Seminarfahrt über vier Tage in Berlin, und deswegen kann man auch ein bisschen über das Spektakel der Rückfahrt hinwegsehen. Es war eine tolle und gelungene Fahrt, und es hat super viel Spaß gemacht, auch weil es wirklich eine tolle Truppe gewesen ist. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Wuchterl, Sie haben das alles echt super organisiert! Und vielen Dank auch an Frau Eisenbarth, Sie waren ebenso eine top Begleitung, die dazu auch noch super Fotos geschossen hat. An die anderen Seminarteilnehmer: Ihr ward und seid spitze! Wir sehen uns!

Daniella Landes (F12W1)